Traktorenmuseum Westerkappeln

Das Traktorenmuseum Westerkappeln stellt eine der umfangreichsten und bedeutendsten Traktorensammlungen des nordwestdeutschen Raumes aus. Es zeigt in vier Ausstellungseinheiten die Entwicklung des Schleppers von der Zugmaschine zum Universalschlepper sowie die technische Entwicklung im Schlepperbau. Zu sehen sind über 30 historische Traktoren und weitere landwirtschaftliche Maschinen und Geräte

Der Grundstock für das Traktorenmuseum Westerkappeln wurde Mitte der 60er Jahre durch den Landwirt Friedrich Frehmeyer aus Westerkappeln-Düte gelegt. Er erhielt durch Zufall einen alten Lanz-Bulldog aus der Nachbarschaft, den er wieder instandsetzte. Seither hat sich die Sammlung zu einer der umfangreichsten und bedeutendsten ihrer Art im nordwestdeutschen Raum entwickelt.

Da die Sammlung jedoch nach und nach einen solchen Umfang angenommen hatte, dass sich weitere Unterbringungsprobleme ergaben und die Familie Frehmeyer zur Finanzierung weiterer Gebäude selbst nicht in der Lage war, musste nach Lösungen gesucht werden, die den Erhalt der Sammlung sicherstellten.
Aus diesem Grunde gründete sich im November 1985 ein Förderverein, der im Wesentlichen von der Gemeinde getragen und durch den seit dem 01.10.1986 das Traktorenmuseum betrieben wird.

Die Familie Frehmeyer stellte dem Verein ein rund 7.000 m² großes Grundstück einschließlich des Museumsgebäudes zur Verfügung. Die Traktoren und Geräte hat der Verein als Dauerleihgabe erhalten. Im Jahre 1987 hat der Verein dann mit der Schaffung von weiteren Unterbringungsmöglichkeiten begonnen.
Es wurde eine weitere alte Fachwerkscheune an ihrem bisherigen Standort in der Nachbargemeinde Mettingen abgebaut und beim Museum wieder aufgebaut. Die Bauarbeiten sind 1990 abgeschlossen worden.

Zu sehen sind u.a.:
- 12er Lanz Bulldog 1922
- restaurierte Lanz Lokomobile – Baujahr ca. 1890
- Dreschmaschine Ködel-Böhm
- Kleinschlepper Hagedorn und Kramer-„Allesschaffer“
- verschiedene Modelle von Lanz Bulldog, Hanomag, Deutz u. a.